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Am zweiten Septemberwochenende finden traditionell die Hessenmeisterschaften der Jugendgolfer statt. An diesem Wochenende ging es für die älteren Nachwuchsspieler nach Praforst und für die unter zwölfjährigen nach Fulda. Auf beiden Anlagen mischten die royalen Golfer kräftig in der Spitze mit.

Bei den Mädchen gab es dabei in Fulda eine große Überraschung! Martha Brutsche wurde in der AK12 dritte. Sie spielte mit zwei 83er Runden sehr konstant. Nach der ersten Runde lag sie aussichtsreich auf Platz3. Allerdings konnte man nicht damit rechnen, dass sie noch eine so gute Runde spielt. Sie behielt aber ihre Nerven im Griff und spielte gerade auf den Schlusslöchern sehr stark. Bis zum letzten Loch war es knapp. Aber ein überragendes Birdie auf dem letzten Loch besiegelte den Platz auf dem Treppchen.

Diesen hätten die Mädchen der AK14 und AK16 auch gerne erreicht. Ganz knapp dran war Clara Scherm. Sie lag vor der Schlussrunde nur drei Schläge hinter Platz drei. Mit Runden von 80, 84 und 83 auf dem schweren Par72 spielte sie sehr konstant. Ihre Mitspielerin spielten aber gerade die letzte Runde sehr stark, so dass es am Ende ein guter fünfter Platz wurde.

Einen Platz schlechter platziert war bei der AK14 Isabelle Schlick. Leider verspielte sie sich mit eine schwachen ersten Runde alle Chancen auf eine bessere Platzierung. Bitter war ein vermeintlicher Ballverlust auf einem Par5. Trotz langem Suchen wurde der Ball erst nach Ablauf der fünf Minuten gefunden. Sie ließ aber an den Schlußtagen den Kopf nicht hängen und arbeitete sich mit starken Schlussrunden nach vorne. Zehnte wurde Leonie Sticher.

Bei den Jungen verlief die erste Runde sehr überraschend. Während die Favoriten in der AK14 schwächelten, lagen auf einmal ein paar Außenseiter auf den ersten Plätzen. Dazu gehörte auch Finn Harbisch, dem auf dem von den weißen Abschläge sehr schwer zu spielenden Platz eine fünf über Par. Das bedeutete Platz 3 nach dem ersten Tag. Hier gab es einen Cut, den fünf der sechs Bad Homburger überstanden. An Tag zwei drehte sich dann das Bild. Die Favoriten zeigten Stärke. Niklas Vliamos bügelte seine schwächere 85 vom Vortag mit einer 71 aus. Die eins unter Par war die beste Runde, die im AK14 Feld überhaupt gespielt wurde und sie spülte ihn auch gleich ganz nach vorn. Einmal in Führung ließ sich Niklas nicht mehr überholen und wurde Hessenmeister. Finn Harbisch wurde am Ende starker vierter. Jonas Gebhardt und Connor Kirwan geteilter neunter und Marlon Deutscher dreizehnter.

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Die Homburger mit Hessenmeister Niklas Vliamos.


In der AK12 gab es noch zwei weitere Top10 Platzierungen. Aaditya Sharma und Elia Backmann spielten ebenfalls sehr stark und wurden achter und neunter. Der zehnjährige Georg Brutsche wurde siebzehnter.

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Die Bericht des HGV mit den Ergebnissen